Das Kind – Sebastian Fitzek

9783426637937

Inhalt:
„Als Robert Stern diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging. Noch weniger ahnte er, dass der Tod etwa 1,43 m messen, Turnschuhe tragen und lächelnd auf einem gottverlassenen Industriegelände in sein Leben treten würde.

Strafverteidiger Robert Stern ist wie vor den Kopf geschlagen, als er sieht, wer der geheimnisvolle Mandant ist, mit dem er sich auf einem abgelegenen und heruntergekommenen Industriegelände treffen soll: Simon, ein zehnjähriger Junge, zerbrechlich, todkrank – und fest überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Doch Robert Sterns Verblüffung wandelt sich in Entsetzen und Verwirrung, als er in jenem Keller, den Simon beschrieben hat, tatsächlich menschliche Überreste findet: ein Skelett, der Schädel mit einer Axt gespalten. Und dies ist erst der Anfang. Denn nicht nur berichtet Simon von weiteren, vor Jahren hingerichteten Opfern, schon bald wird auch die Gegenwart mörderisch …“

Meine Meinung:
Auch wenn mehrere Fitzekwerke auf dem Ebookreaders meines Freundes auf mich warten, habe ich bisher nur „Die Therapie“ und „Noah“ gelesen. Das eine hab ich mir aus dem Regal meiner Schwiegermama geschnappt, das andere bekam ich im Zuge einer Leserunde.
Nachdem mir unterwegs zur Hochschule der Lesestoff ausging (was ich natürlich gar nicht haben mag), bin ich nochmal schnell beim Buchladen vorbeigelaufen. Eigentlich wollte ich nur schnell ein Buch kaufen, die Tasche war immerhin schwer genug, aber die Mängelexemplare haben mich fasst zu einem Kaufrausch verführt. Nach langem hadern mit meinem Gewissen, habe ich mich dann für zwei Schätze entschieden. Einer davon war „Das Kind“. Nachdem ich viel zu früh in der Hochschule war und die Sonne so schön schien, habe ich mich in den Hof gesetzt und mir mal wieder etwas Lesezeit gegönnt. Lesen im Sonnenschein, was braucht Mensch mehr? 🙂 Leider habe ich dann zeitbedingt doch länger gebraucht, es zu Hause zu beenden, als mir lieb war.
Jetzt bin ich endlich fertig geworden und möchte meine Meinung kund tun.

Staranwalt Robert Stern ist dank der Vergangenheit ein zurückgezogener Mensch, der nicht gerne Leute an sich ran lässt. Vor 10 Jahren starb sein Sohn nur wenige Stunden nach seiner Geburt. Die Beziehung Roberts und seiner damaligen Partnerin konnte dem nicht stand halten. Sie, jetzt glücklich verheiratet mit zwei Kindern. Er alleine und zurückgezogen. Vor drei Jahren begann er eine Beziehung mit Carina, die er aber kurze Zeit später wieder beendete. In seinem Beruf so erfolgreich – sein Privatleben trist und trostlos.
Als Carina ihn zu einem Treffpunkt bestellt, macht er sich auf den Weg in ein schreckliches Abenteuer, das sein Leben auf den Kopf stellt.
Als er eintrifft, erwartet ihn Carina, ein Krankenwagen und ein todkranker Junge. Simon leidet an einem Tumor und hat keine hohe Lebenserwartung mehr. Er liegt in dem Krankenhaus, in dem Carina als Krankenschwester arbeitet. Um dem kleinen Jungen die Angst vor dem Tod zu nehmen, schenkt Carina dem Waisenjungen zum zehnten Geburtstag eine Hypnosesitzung. Seitdem ist er der festen Überzeugung wiedergeboren zu sein und vor Jahren (vor seiner Geburt) ein paar grausame Morde begangen zu haben. Er möchte Robert als seinen Anwalt engagieren. Robert hält das alles für Humbug, doch da Simon so genaue schaurige Details erzählt, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach dem ersten „Opfer“. Dieses finden sie genauso vor, wie Simon es beschrieben hat. Eine bereits verwesende Leiche mit einer Axt im Kopf.
Von da an beginnt für die drei die gefährliche Suche nach der Wahrheit, die Robert stark an seine Grenzen bringt – den plötzlich ist er wieder mit dem Tod seines Sohnes konfrontiert.

Eine gruselige Suche nach der Wahrheit, die die drei auf berührende Art einander näher bringt.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Thriller. Ein Zufallskauf, der mir ein paar nette Stunden bereitet hat. Die Geschichte an sich gefällt mir und ich habe mich gerne gemeinsam mit Robert und Simon auf die Suche gemacht. Das Ende fand ich allerdings ein wenig enttäuschend. Da hätte ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht.
Leseratte_4_Punkte

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