Unearthly: Dunkle Flammen – Cynthia Hand

Buchdeckel „Unearthly. Dunkle Flammen“

Inhalt:
„Die Erde steht still, wenn Engel lieben.


«Am Anfang ist da ein Junge, mitten im Wald. So alt wie ich, um die sechzehn, siebzehn. Dabei sehe ich ihn nur von hinten. Ein orangefarbenes Licht erhellt den Himmel. Die Luft ist voller Rauch. Als ich auf ihn zugehe, knackt ein Ast unter meinen Füßen. Er hört mich, wendet sich langsam um. In einer Sekunde werde ich sein Gesicht sehen. Genau da verschwimmt die Vision. Ich blinzle, und er ist weg.»

Clara ist anders als all die anderen Mädchen auf der Highschool: Ihre Mutter gehört zu den Nephilim. Auch in Claras Venen fließt Engelsblut. Mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, wird sie selbst zu einem Schutzengel werden. Vorausgesetzt, sie besteht ihre Bewährungsprobe. Doch die ist schwieriger als erwartet: Clara muss sich entscheiden – zwischen Himmel und Hölle, zwischen Christian und Tucker …“

Clara lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder Jeffrey in Kalifornien. Ihr Vater lebt schon lange in New York und spielt keine große Rolle.
Wie auch ihre Mutter sind die beiden Engelblüter und kriegen ab einem bestimmten Alter eine Aufgabe erteilt. Als Clara immer wieder Visionen hat, müssen die drei ihren Wohnort aufgeben und weiterziehen. Denn Claras Versionen werden immer deutlicher. Der Junge, den Clara aus einem Waldbrand retten muss, lebt in Wyoming.
Dort beginnen die drei ein neues Leben. Sie müssen sich bedeckt halten und doch ist das wichtigste: Claras immer Näher rückende Prüfung.
Schnell lernt sie ihren Schützling Christian kennen und fühlt sich gleich zu ihm hingezogen.
Doch ist alles nicht so einfach wie es scheint und Claras Gefühlswelt steht Kopf.
Wird sie Christian retten können und so ihre Aufgabe meistern?

Meine Meinung:
Ich kann Uneartly leider nicht besser als mittelmäßig bewerten. Nicht toll, aber auch nicht schlecht. Es ist eine nette Idee, aber es zieht sich alles ein wenig hin. Highschool leben mit den Problemen verliebter Mädchen, die mit ihrem Aussehen unzufrieden sind, auf Partys gehen, mit verschiedenen Freundinnen jonglieren müssen und nebenbei noch eine kleine Aufgabe erfüllen müssen. Das größte Problem für Clara ist erstmal das Fliegen lernen. Dem wird meiner Meinung auch viel zu viel Zeilen gewidmet.
Ich habe mir irgendwie was ganz anderes vorgestellt. Ich dachte, dass man mehr in die Welt der Engelsblüter eintaucht, mehr über die Aufgaben und den Sinn erfährt. Dass es wirklich so ein typischer Teenieliebesblabuch wird, hätte ich nicht erwartet. Ich habe auch ziemlich lange für das Buch gebraucht. Ich musste zwischendrin immer wieder was anderes lesen, weil ich mich schier gelangweilt habe.
Zu Clara konnte ich auch keinen Zugang finden.
Wenn dem eigentlichen Thema schon viel zu wenig Platz eingeräumt wird, hätte ich als Trostpflaster gerne mehr von Tucker und seiner Welt gelesen. Er und Claras Bruder waren die einzigen Charaktere, für die ich mich erwärmen konnte.
Ich glaube nicht, dass ich die anderen beiden Teile lesen werde.

Fazit:
Ein typischer Teenieroman, der leider nicht das hält, was er verspricht.
Nett für Zwischendurch, wenn man einfache Kost braucht, mehr aber auch nicht.
Leseratte_2_Punkte

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