Alles eine Frage der Technik – Mia Morgowski

Buchdeckel „Alles eine Frage der Technik“

Inhalt:

„Urlaub zu zweit ist keine Lösung. Sondern das Problem.

Flaute bei Paul und Nella. Paul arbeitet rund um die Uhr, beim Sex schläft er regelmäßig ein. Höchste Zeit für ein gemeinsames Hobby, findet Nella. Aber statt Tangotanzen oder Fotokurs hat Paul etwas anderes im Sinn: Golfurlaub in Portugal.
Doch Nella hat sich zu früh auf romantische Zweisamkeit und Sonnenuntergänge am Meer gefreut. Stattdessen scheucht Paul seine Freundin frühmorgens über den Platz – und flirtet auch noch mit den weiblichen Hotelgästen. Erst als Nella mit Golf-Profi Dan zu trainieren beginnt, findet sie Gefallen an dem Sport. Und an dem attraktiven Lehrer. Es ist eben alles eine Frage der Technik …

Seit einem Jahr sind Paul und Nella nun ein Paar. Wolke 7? Ganz im Gegenteil. Von Beziehung kann kaum keine Rede mehr sein. Für Paul ist alles selbstverständlich und Nella ist sehr unglücklich.
Paul denkt nur an seine Praxis. Nella ist für ihn selbstverständlich und er hat überhaupt keine Zeit für sie. Selbst beim Sex (wenn sie überhaupt noch welchen haben) schläft er regelmäßig ein.
Nella weiß, dass sich etwas ändern muss, damit ihre Beziehung noch eine Chance hat. Als Paul einen Urlaub vorschlägt, ist Nella überglücklich und malt sich die Zukunft rosarot aus. Was sie nicht ahnt: Der Urlaub soll mal wieder nur der Praxis dienen und Paul hofft bei einem Golfurlaub neue Klienten für seine Praxis zu gewinnen.

Meine Meinung:

Dieses Genre lese ich sehr wenig. Ich schaue mich eher in anderen Rubriken um und bin immer wieder total überrascht, wenn ich dank einer Leserunde in so einen Roman eintauchen darf. So herrlich erfrischend. So verständlich. So lebensnah.

Mia Morgowski kannte ich bisher noch nicht und mir war nicht bewusst, dass man Nella und Paul bereits vor „Alles eine Frage der Technik“ kennen lernen durfte. Das ist aber überhaupt kein Problem. Vorwissen ist nicht erforderlich. Was nicht heißt, dass ich dieses gerne hätte. Während des Lesens kam immer wieder der Wunsch, das Kennenlernen von Nella und Paul zu kennen. Wie war es am Anfang? Wie konnten sich zwei so unterschiedliche Menschen kennen und lieben lernen? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Warum ist schon nach einem Jahr alles zur Gewohnheit geworden?

Ein einfacher, lustiger Erzählstil der Abwechselnd aus Nellas und aus Pauls Perspektive erzählt. Ich finde die zwei Unterschiedlichen Sichten wurden toll getroffen und ich musste immer wieder schmunzeln, weil ich einzelnd paralellen ziehen konnte. Nicht was die Beziehung, sondern was die Gedanken betrifft.
Was die Charaktere angeht habe ich sehr mit Nella mit gefiebert, aber auch oft den Kopf über ihre Naivität geschüttelt. Paul konnte überhaupt keine Punkte sammeln.
Mir war überhaupt nicht begreiflich, warum Nella bei so einem Menschen bleiben kann.

„Alles eine Frage der Technik“ finde ich sehr gut gelungen und kann es gut und gerne weiter empfehlen. Kopfschütteln und Schmunzeln inklusive.

Fazit:
Leseratte_4_Punkte

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