Vampire Academy: Schattenträume – Richelle Mead (3. Band)

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Inhalt:
„Es ist Frühling an der Vampirakademie, und Rose Hathaway steht kurz davor, ihren Abschluss zu machen. Doch seit sie zum ersten Mal einen Strigoi im Kampf getötet hat, wird Rose von düsteren Gedanken und merkwürdigen Visionen geplagt. Währenddessen zieht neues Unheil herauf: Lissa hat wieder begonnen, mit ihrer Magie zu experimentieren, und ihr einstiger Widersacher Victor Dashkov ist möglicherweise auf freiem Fuß. Rose und Dimitri kommen sich wieder näher, die verbotene Leidenschaft zwischen beiden flammt unvermindert auf. Bis eine tödliche Bedrohung Rose vor die wohl schwerste Wahl ihres Lebens stellt.“

Kurz vor ihrem Abschluss müssen die Wächter ein Praktikum absolvieren, bei denen sie einen Moroi 6 Wochen lang bewachen sollen. Sie werden auf das Leben nach der Academy vorbereitet und ihre Lehrer lassen nichts unversucht. Sie „spielen“ die Strigoi und können jederzeit angreifen. Rose ist fest davon überzeugt ihrer besten Freundin Lissa zugeteilt zu werden, da sie nach dem Abschluss ihre Wächterin werden soll. Stattdessen muss sie Lissas Freund Christian, den sie nicht besonders leiden kann, beschützen.
Rose ist eine der besten Wächteranwärterinen und keiner hätte gedacht, dass sie ihre Aufgabe nicht einfach meistert wird. Doch nachdem ihr Freund Mason im letzten Band von Strigoi getötet wurde, erscheint ihr immer wieder sein Geist, was sie zunehmend verstört. Ist sie verrückt gewurden oder was hat das alles zu bedeuten? Liegt es daran, dass sie Schattengeküsst ist?

Meine Meinung:
Ich bin erst kurzem auf die Bücher von Richelle Mead gestoßen. Dank der Verfilmung des ersten Bandes (die ich leider immer noch nicht gesehen habe), lagen die Bücher ganz oben in meiner Favoritenecke.
Trotz den Maßen an anderen Vampirgeschichten ist es Richelle Mead gelungen, etwas ganz eigenes zu erschaffen. Ich liebe ihre Bücher und kann gar nicht mehr damit aufhören. Der vierte Band steht auch schon bereit.
Rose finde ich einfach perfekt gelungen. Ein starker Dhampir, der sehr pflichtbewusst ist, aber auch oft über ihr Ziel hinaus schießt. Ich liebe ihre Aufmüpfigkeit. Und ich finde es bewunderswert, wie sie Lissas Belange immer wieder hinter ihre stellt.
Seit sie denken kann wurde ihr eingetrichtert, dass das Leben der Moroi vor ihrem kommt. Diesen Leitsatz befolgt sie ohne es zu hinterfragen.
Ihre zarte Freundin Lissa hingegen war mir zu Beginn noch sehr sympathisch. Mittlerweile nervt sie mich irgendwie nur noch. Eine verzogene, egoistische Göre. Ich denke das wird auch so sein, weil ich so sehr an Rose hänge und es einfach schade finde, wie sie sich hinter Lissa stellt.
Das Buch hat mich noch mehr gefangen als die anderen. Es ist viel trauriger und ich habe sehr mit Rose gelitten. Ich muss sogar zugeben, ein paar Tränchen verdrückt zu haben, was mir bei Büchern sehr selten passiert.
Dimitri und Rose wissen, dass sie nicht zusammen sein dürfen, aber sie kommen einfach nicht voneinander los, was ich persönlich sehr schön finde.
Adrian, den ich im letzten Band gar nicht leiden konnte, wird mir immer sympathischer.
Er ist derjenige, der es schafft, dass Rose und Lissa an der Verhandlung gegen Lissas Onkel teilnehmen dürfen. Also reisen sie zum könglichen Hof, wo Tatjana, Adrians Tante, ihre ganz eigene Vorstellung von Lissas Leben hat. Die Beziehung zwischen Lissa und Christian sagt ihr gar nicht zu. Sie würde viel lieber Adrian an Lissas Seite sehen. Adrian aber hat immer noch ein Auge auf Rose geworfen. Zuletzt kam er mir ziemlich hinterhältig vor, mittlerweile scheint es aber, als hätte er sich gut in die Academy integriert. Auch wenn viele es nicht gerne sehen, gehört er zu unserer Truppe.
Man merkt, dass sich Rose nach dem Strigoiangriff verändert wird. Ihre Kindlichkeit hat sie hinter sich gelassen. Sie musste schnell und auf die harte Tour erwachsen werden.
Es ist sehr viel passiert in diesem Band und zum Ende spitzt sich alles zu.
Gefühlsmäßig hätte ich so gerne ein anderes Ende gehabt, doch Inhaltlich muss ich sagen, dass Richelle Mead hier ganz viel Spannung und Tränen reingepackt hat. Trotz der Trauer habe ich noch Hoffnung und freue mich auf den nächsten Band.

Fazit:
Ein wunderbarer 3.Band der Vampire Academy. Richelle Mead schafft es immer wieder neue Spannung aufzubauen und das Leben dort nicht langweilig zu gestallten. Die Handlungen wiederholen sich nicht. Es passiert immer mehr und die Handlung geht immer weiter voran. Oftmals ist es so, dass man den 4. Band nur noch liest, um eine Reihe weiterzuführen. Das ist hier aber nicht so. Man kann gespannt sein, wie Roses weg weiter geht. Und obwohl es noch mehr Bände gibt, bin ich jetzt schon traurig, Rose irgendwann gehen zu lassen

Leseratte_5_Punkte

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