Dancing Jax: Auftakt – Robin Jarvis

Dancing Jax – Auftakt

Inhalt:
„Einige Bücher sind schädlich, sogar gefährlich. Sie verdrehen einem den Kopf und geben den dunkelsten Seiten der menschlichen Seele Nahrung. Sie sollten verbannt oder vernichtet werden. Diese Geschichte handelt von solch einem Buch. Ich hoffe, es gibt noch genug von euch da draußen, die das hier lesen und mir glauben und sich zur Wehr setzen können – bevor es zu spät ist.

Ein altertümlich wirkendes und zunächst harmlos erscheinendes Buch taucht in einer englischen Kleinstadt auf und ergreift Besitz von seinen Lesern. Immer mehr Menschen werden von dem Buch befallen und zu willenlosen Charakteren der Geschichte. Der diabolische Plan des Autors scheint aufzugehen.“

In der englischen Kleinstadt Felixstowe bricht eine Diebesbande in ein geheimnisvolles verlassenes Haus ein. Eigentlich sind sie auf der Suche nach Diebesgut, das sich gut verkaufen lässt, doch ihr Anführer Jezza verändert sich und verlangt plötzlich, nur sechs Kisten voller Bücher mitzunehmen. Sie sind gefüllt mit einem „Kindermärchen“ namens Dancing Jacks. Ein gefährliches Buch, das bald dadrauf Felixstowe und seine Bewohner fest im Griff hat. Jeder, der es liest, wird in einen Bann gezogen. Fortan dreht sich alles um das Leben in Mooncaster. Man ist nicht mehr die Person, die man in Felixstowe ist, man gehört nach Mooncaster und jeder hat dort seinen eigenen Platz. Sie sind die Spielkartenpersonen.

Der Mathematiklehrer Martin Baxter wohnt zusammen mit seiner Freundin Carol und ihrem Sohn Paul. Alle drei verstehen sich prima und ihr glück könnte nicht größer sein, als sie beschließen, zu heiraten und ein gemeinsames Kind zu bekommen.
Martin denkt sich nichts dabei, als Dancing Jacks auf dem Flohmarkt verkauft wird. Auch die Wahrnungen einer ehemaligen Schülerin nimmt er nicht ernst.
Sein Stiefsohn Paul hat selbst ein Exemplar ergattert. Doch nachdem sich nach und nach alle verängstigend verändern, will Paul das Buch nicht lesen und verbrennt es. Carol und Martin nehmen seine Wahrnungen nicht ernst und denken er ist von dem Unglück, was sich kurz zuvor in der Kleinstadt ereignete, traumatisiert.
Paul versucht vergebens gegen den gefährlichen Bann anzukämpfen.

Meine Meinung:
Da alles so begeistert von Dancing Jax waren, habe ich mich total auf das Buch gefreut. Ich bin aber nur schleppend in das Buch rein gekommen und habe es deswegen auch immer wieder weglegen müssen. Ich war  total enttäuscht und konnte die ganze Begeisterung nicht teilen.
Die Charaktere werden einem regelrecht um die Ohren geschmissen und man findet zunächst keine Übersicht. Die Übergänge vom Hier und Jetzt zu den Passangen aus dem Buch fand ich nicht geglückt. Man hat es nicht geschafft, fesselnd einzutauchen.
Gegen Ende hin muss ich aber sagen, dass es einfacher wurde. Nach der anfänglicher Enttäuschung konnte das Buch mich zumindest noch davon überzeugen, nicht grundlegen schlecht zu sein.
Die Grundidee finde ich prima. Eine Kleinstadt, die von einem abgrundtief bösen Buch beherrscht wird und sich darin verliert. Auch das Cover und den Klappentext fand ich sehr gelungen.
Umgesetzt muss ich aber sagen, dass es kein Buch war, dass ich gerne gelesen habe und das mich gefesselt hat. Es war alles einfach viel zu wirr und das Lesen hat nicht wirklich Spaß gemacht.
Ein offenes Ende, was zum weiterlesen verleitet und auch mich neugierig macht.
Ich möchte wissen, wie es weiter geht, aber ich weiß noch nicht, wann ich mich dazu durchringen kann, mich an den zweiten Teil zu wagen.

Fazit:
Gute Ideen, jedoch kein Lesevergnügen.
Die Spannung wurde am Ende aber doch geweckt
Leseratte_3_Punkte

 

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