Singe, fliege, Vöglein, stirb – Janet Clark

Singe, fliege, Vöglein, stirb

Inhalt:
„Seit Ina die Leiche einer getöteten Mitschülerin gefunden hat, läuft ihr Leben mehr und mehr aus dem Ruder. Weil sie ihren Freund Aaron, der wegen der Tat befragt wird, vehement gegen die Anschuldigungen verteidigt, zieht ein riesiger Shitstorm über sie und ihre Familie hinweg. Dann wird sie plötzlich selbst des Mordes verdächtigt. Und zu allem Überfluss taucht wie aus dem Nichts ein Freund von früher auf, der eine alte Schuld einfordert. Bald versinkt Ina in einem Netz aus Lügen und kann niemandem mehr trauen – nicht einmal Aaron.

Nach einem Brand, bei dem ein Wachmann ums Leben kam, taucht der Hauptverdächtige Janosch in Inas Zimmer auf. Er muss sich verstecken und fordert Ina auf, ihm zu helfen. Sie kennen sich von früher und Ina steht anscheinend bei Janosch in  der Schuld. Sie versteckt ihn auf dem Hausboot ihres Opas.
Nachdem Ina kurze Zeit später die Leiche der Nachhilfeschülerin ihres Freundes Aaron findet, gerät ihre Welt vollkommen ins Schwanken. Aaron wird verdächtigt und es folgen heftige Facebookeinträge. Ina nimmt Aaron in Schutz und gerät selbst in diesen Shitstorm.
Ihre bisher heile Welt bekommt massive Risse.

Meinung:
„Singe, fliege, Vöglein, stirb“ ist ein packender Jugendthriller. Die Altersempfehlung von 14 Jahren würde ich nicht unterschreiten.
Man findet sich total gut in die Geschichte rein und möchte das Buch nicht mehr weg legen. Das gelingt auch sehr gut, da sich das Buch schnell und flüssig lesen lässt.
Janet Clark hat die Geschichte aus 2 Perspektiven geschrieben, so dass man die Gefühle von Aaron und Ina sehr gut nachempfinden kann und oftmals schon Dinge weiß, die der jeweils andere noch herausfinden muss.
Sehr spannend ist auch, dass die Kapitel so aufgebaut sind, dass es einen Countdown bis zum Tag des „Ereignisses“ gibt.
Es gibt viele Fährten und fast genauso viele Irrwege. Ich hatte schon sehr schnell einen Verdacht, der sich mit der Zeit auf eine zweite Person erweitert hat. Dass es am Ende aber so kommt, wie es nunmal kam, hätte ich nicht erwartet.
Oftmals weiß man schon sicher im letzten Drittel, wer der Täter ist, hier wurden die Erwartungen aber immer wieder umgestoßen, was mich total positiv überrascht hat.
Bisher kannte ich Janet Clarks Bücher nur durch ihre unverwechselbaren Blumencover. Jetzt konnte ich dank der Leserunde hinter die Fassade schauen. Die Cover haben mich zwar angezogen, doch die Bücher habe ich nicht in die Hand genommen, weil ich ein niedliches Kinder-Jugendbuch erwartet habe. Dass mir jedoch ein (Jugend-)Thriller geboten wird, habe ich nicht erwartet.
Ergo: Schubladendenken abschaffen und hinter die Fassade schauen. Denn: Es lohnt sich.
Hier wird euch ein spannender Jugendthriller geboten, den ihr nicht mehr aus den Händen legen wollt
.
Zusätzlich wird uns gezeigt, wie ein zuvor „perfektes“ Leben durch eine einzige Anschuldigung komplett umgeworfen wird. Vielleicht bringt das den einen oder anderen zum Nachdenken…..

Fazit:
Ich bin total positiv überrascht und kann „Singe, fliege, Vöglein, stirb“ nur weiter empfehlen
Leseratte_5_Punkte

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