Caddielove – Sabina Naber

Caddielove

Inhalt:
Engel läuft Amok:  Explosion auf einem Wiener Golfplatz, Leichen im Keller des Clubmanagers und eine junge Profigolferin, deren selbst ernannter Beschützer seine Aufgabe etwas zu ernst nimmt – Chefinspektor Katz und Gruppeninspektorin Mayer tappen verwirrt durch die ihnen unbekannte Welt des Golfs und die dunkle Vergangenheit einiger Clubmitglieder, können einen weiteren Mord nicht verhindern. Erst als sie die ihnen zunehmend klarer werdenden Regeln des Spiels verinnerlichen, nehmen sie die Spur des Täters auf.“

Da Katz ziemlich verkatert ist und krank feiert, muss Mayer zunächst alleine die Ermittlungen übernehmen. Anfangs scheint sie ziemlich durcheinander und ihrem Job nicht wirklich gewachsen, doch nach und nach wird sie immer besser.
Katz stößt nach kurzer Zeit undercover dazu.
Nach der Explosion ist schnell klar, dass das tote Opfer der cholerische Markus Hohenfellner ist.
Doch wer ist der Täter? War das ein Rachefeldzug an dem Opfer selbst oder sollte es gar den Clubchef Ronald Teutschnigg treffen?
Auf dem Golfplatz Three Oaks soll in ein paar Wochen das PGA (in diesem Fall ein Profitunier für Damen) stattfinden. Die ganze Hoffnung steckt in der siebzehnjährigen Stella.
Doch sind alle Hoffnungen umsonst? Wird der Mord schnell aufgeklärt und kann das Tunier stattfinden?
Kurze Zeit später gibt es einen weiteren Todesfall. Eine weitere unliebsame Person. Zufall, oder möchte jemand nach und nach unliebsame Personen ausradieren?

Meine Meinung:
Obwohl ich mit Golf rein gar nichts am Hut habe, habe ich dank des Golfglossars sehr gut in das Leben auf dem Golfplatz hineingefunden. Normalerweise finde ich es störend, wenn ich dauernd etwas nachschlagen muss, in diesem Fall fand ich es aber total interessant und passend.
Wir schauen aus verschiedenen Perspektiven auf das Geschehen. Stella, die ihre wirren Gedanken tagebuchartig festhält; „Mörder“, den es sehr störrt, dass ihm einer ins Handwerk fuscht und die Ermittlungen von Katz und Mayer
.
Nicht nur die Gedanken von Stella haben einen sehr jugendsprachlichen Touch. Zu Stella passt es, wobei mich das ewige „Ma“ schon ab und an genervt hat, doch könnte es meiner Meinung nach bei den Mayerpassagen weniger sein.
Den Undercovereinsatz von Katz fand ich sehr gelungen. Das lockert das ganze ein wenig auf.
Ich hatte sehr tolle Lesestunden und habe gerne mitgerätselt. Die Auflösung kam für mich ein bisschen zu früh, hat mir das Lesevergnügen aber nicht geschmälert.

Fazit:
Ein golfischer Krimi, der einen sehr gut unterhält.
Der Schreibstil ist teilweise gewöhnungsbedürftig.
Leseratte_4_Punkte

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