Die Macht der Liebe – Barbara L. Fredrickson

Die Macht der Liebe

Inhalt:
„Liebe ist … Sie wissen schon? Vergessen Sie alles, woran Sie bisher geglaubt haben und machen sich bereit für ein radikales Upgrade: Liebe 2.0! Die neueste Forschung von Barbara L. Fredrickson zeigt: Liebe ist ein Mikromoment der Verbundenheit zwischen zwei Menschen, eine alltägliche Emotion, die uns überall begegnen kann. Mit ihren revolutionären Thesen über unser »höchstes Gefühl« sprengt die Psychologin sämtliche Klischees von der exklusiven, bedingungslosen und ewig andauernden Liebe. Gleichzeitig zeigt sie uns, dass unserem Körper ohne Liebe ein entscheidender »Nährstoff« fehlt. Dieses Buch macht klar: Die Macht der Liebe verändert die Welt.“

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass es mir extrem schwer fällt, eine Rezension zu diesem Buch zu verfassen. Ich fand das Thema sehr faszinierend, hab mich total gefreut an dieser Leserunde teilzunehmen und war auch noch total begeistert, als ich das Buch in den Händen hielt. Das Cover ist sehr auffällig und anders, als man es gewöhnt ist. Eine optische Täuschung, die sehr hypnotisierend wirkt.Richtig zur Geltung kommt es erst, wenn man es tatsächlich vor sich hat und den Umschlag verschieben und wegnehmen kann.
Schon der Einstieg war sehr anstrengend und ich musste mich dazu zwingen, das Buch nicht einfach weg zu legen. Aufgrund der Beschreibung habe ich erwartet, dass wir grundlegend neue Erkenntnisse über die Liebe erfahren. Stattdessen kamen entliche Widerholungen, die man schon zigmal gehört hat.
Die Autorin hat eine sehr merkwürdige, festgefahrene Meinung über die Liebe und es scheint teilweise, dass sie alle andere Feststellungen mit ihren Forschungen widerlegt hat.
Am Anfang wird man schlichtweg aufgefordert ihre Ausführungen zu verinnerlichen. „Ich verlange von Ihnen….“ ist nicht gerade das, was man zu lesen erwartet. Ich werde gerne eingeladen neue Sichtweisen zu verstehen, aber wenn man dazu „gezwungen“ wird, hat es für mich einen sehr bitteren Nachgeschmack. Ich muss aber zugeben, dass sich das im Laufe des Buches etwas bessert.
Ich muss aber auch ganz klar sagen, dass ich mit vielen Aussagen absolut nicht einverstanden bin.
Neben den psychologischen Erkenntnissen gibt es viele Übungen. Auch da bin ich zweigeteilt. Auf der einen Seite ist es hilfreich, um die Thesen nachvollziehen zu können, auf der anderen Seite sind aber auch dort die meisten Übungen nichts Neues für mich.
Ich habe etwas vollkommen anderes erwartet und konnte vielleicht auch nicht so befreit an das Buch heran gehen. Dass es wissenschaftlich gut ausgearbeitet ist, ist keine Frage. Vielleicht ist es wirklich als Unterrichtsbuch nicht schlecht. Doch man muss sich auch extrem viel Zeit nehmen und man darf nicht davon ausgehen, dass man tatsächlich komplett Neue Erkenntnisse gewinnt.
Zusätzlich muss ich sagen, dass die unzähligen Fußnoten das Lesen extrem erschweren und dass die farbigen Schriften einfach viel zu grell sind.

Fazit:
Ich denke, dass die Meinungen über das Buch sehr auseinander gehen. Einige sind total begeistert, andere eben nicht. Da ich vieles schon kannte, die Autorin einem aber auch keinen Raum für eigene Gedanken gelassen hat, gehöre ich leider zur zweiten Kategorie.

Darum kann ich leider auch nicht mehr Punkte geben
Leseratte_2_Punkte

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