Die Weiße Wölfin und der Admiral – Claire Hölig


Inhalt:
„Europa 1943: Der Zweite Weltkrieg zerreißt Familien – auch die Geschwister Karl und Marie Büchner geraten zwischen die Fronten. Karl hat eine steile Karriere in der deutschen Kriegsmarine hinter sich, seine Schwester wurde britische Agentin im besetzten Frankreich. Doch die Bande zwischen ihnen sind stärker als der Krieg: Karl macht eine erschütternde Entdeckung und plötzlich braucht er seine Schwester mehr denn je. Ein ergreifendes Romandebüt über Loyalität, Mut und Widerstand.“

Der Vater war Deutscher, ihre Mutter Französin. Auch die Geschwister Büchner gerieten zwischen die Fronten. Karl ist mittlerweile Admiral der deutschen Kriegsmarine, seine kleine Schwester Marie Agentin des britischen Geheimdienst.
Nach 10 Jahren lässt Karl nach Marie suchen. Offizier Robert Schneider soll diese Aufgabe übernehmen, bringt dadurch jedoch ihre Großmutter in die Hände der Gestapo. Er findet Marie und bringt sie zu Karl nach Paris. Doch das Wiedersehen läuft nicht gerade herzlich ab. Marie erwartet immer noch eine Entschuldigung von Karl, weil er ihrer Meinung nach die Familie im Stich gelassen hat. Da Karls Sicht deutlich anders ist, bekommt sie diese natürlich nicht, lässt sich aber trotzdem überreden, seine Frau Helen und seinen Sohn Heinrich aus Deutschland raus und in die Schweiz zu bringen.
Auch das Zusammentreffen mit Helen ist eher abweisend, da Marie sich unter falschem Namen vorstellt und Helen in dem Glauben lässt, Karls Geliebte zu sein. Marie schafft es auch nicht auf Anhieb, Helen davon zu überzeugen, in die Schweiz zu gehen.
Durch die ganzen Lügengeschichten bringen sie sich in noch größere Gefahr.

Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich die Rezension lange vor mir her geschoben habe, weil es mir schwer fällt, meine Meinung zu dem Buch zu sagen.
Die Thematik an sich finde ich sehr spannend und auch erschreckend. Ich konnte stellenweise nur den Kopf darüber schütteln, wie damals zum Beispiel mit den behinderten Kindern umgegangen wurde.
Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach war, dieses Buch zu schreiben. So viel geschichtlicher Hintergrund wurde uns aufgezeigt, dass ich echt Respekt habe. Leider war aber auch genau das der Grund, warum ich oft abgeschweift bin. Es viel mir sehr schwer in das Buch hinein zu finden und auch am Ball zu bleiben. Mit den Charakteren konnte ich auch nicht wirklich viel anfangen, was für mich in einen Buch immer sehr wichtig ist.
Spannendes Thema, für mich jedoch langweilig verpackt.

Leseratte_2_Punkte

 

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