Der Fluch der Abendröte – Leah Cohn

Der Fluch der Abendröte
Inhalt:
„Vereint mit ihrer großen Liebe Nathanael Grigori und ihrer gemeinsamen Tochter Aurora, scheint in Sophies Leben endlich Ruhe eingekehrt zu sein. Aber ihr Glück wird bald durch unheimliche Ereignisse zerstört: Alpträume plagen Sophie, Nathan verschwindet plötzlich spurlos und Aurora wird entführt genau in dem Moment, als ein alter Widersacher, der totgeglaubte Caspar von Kranichstein, wieder auftaucht. Jetzt muss nicht nur Sophie all ihren Mut zusammennehmen und sich der unheimlichen Gefahr stellen, auch auf Aurora wartet die größte Prüfung ihres Lebens: In ihr erwacht das Erbe ihres Vaters doch sie wandelt sich nicht einfach nur in eine Nephila sondern in eine der mächtigsten ihrer Art“

Fünf Jahre nach den Ereignissen aus „Der Kuss des Morgenlichts“ haben sich Nathan, Sophie und Aurora ein friedliches Leben in Hallstatt aufgebaut. Aurora kann sich an nichts mehr erinnern und führt das Leben eines ganz normalen Mädchens. Selbst eine beste Freundin hat sie gefunden, mit der sie sehr viel Zeit verbringt. 2 Jahre müssen sie noch rum kriegen und dann besteht nicht mehr die Gefahr, dass in Aurora wieder die Nephila erweckt wird. Nathan selbst hat ein sehr distanziertes Verhältnis zu ihr, aus Angst, seine Nähe würde bewirken, dass die Nephila in ihr zum Vorschein kommt. Sophie und Nathan wägen sich in Sicherheit, bis die Ereignisse sich überschlagen. Während eines Schulfestes scheinen böse Kräfte im Spiel zu sein. Nathan, der sonst alles dafür tut, dass keiner in ihm den Nephilim entdeckt, muss eingreifen und einen alten Mann im Rollstuhl retten. Aurora und der kleine Marian, der Stumme Junge, der bei seinen Großeltern aufwächst und dem Sophie Klavierunterricht erteilt scheinen sehr verstört zu sein. Marian spielt nicht das vereinbarte, sondern immer wieder drei Töne. Was hat das nur zu bedeuten?
Sophie ist sehr bemüht, das normale Leben aufrecht zu erhalten und läd Mia, Auroras beste Freundin, und ihren Vater Lucas zum Abendessen ein.
Nathan verschwindet plötzlich wieder und Aurora und Mia werden entführt. Lucas und Sophie scheint das zusammen zu schweifen und sie machen sich beide auf die Suche.
Auch wenn Sophie weiß, dass Casper von Kranichstein tot ist, hat sie immer wieder das Gefühl, dass er wieder da ist und seine Finger im Spiel hat.
Doch wie sich die Geschichte und die Suche entwickelt hätte keiner erwartet….

Meine Meinung:

Nachdem mich „Der Kuss des Morgenlichts“ eher enttäuscht hat, hatte ich nicht besonders große Erwartungen in „Der Fluch der Abendröte“. Jedoch hatte ich natürlich die Hoffnung, dass mich der zweite Teil überzeugen kann. Den zweiten Teil fand ich zwar insgesamt besser ausgearbeitet und spannender, jedoch konnte er mich auch nicht wirklich vom Hocker reißen. Es war schlichtweg okay. Den Beginn fand ich gut, den Mittelteil wieder zu lang gezogen. Ich hatte mittendrin echt wieder zu kämpfen, das Buch nicht weg zu legen. Das letzte Viertel hingegen hat mich wieder in seinen Bann ziehen können.
Das Cover ist wie im ersten Teil, lediglich die Farbe unterscheidet sich. Das finde ich aber gar nicht schlimm, denn mir gefällt das schlichte Cover und beide Farben gefallen mir gut.
Die Personen finde ich diesmal auch besser ausgearbeitet und ich hatte es einfacher, Bezug zu ihnen aufzubauen. Aurora ist nicht mehr nur mehr die Bestimmerin, sie lernt man auch als ganz normales Mädchen kennen, die mir zeitweise sogar sympathisch war. Das Grundwesen von Sophie hat sich, was ich auch nicht authentisch fände, nicht verändert, jedoch scheint sie ein wenig stärker geworden zu sein. Mich berührt es, was sie alles für ihrer Tochter tut und tun würde.
Nachdem ich den Mittelteil echt langweilig fand, hat mich der letzte Teil doch überrascht. Es war nicht alles vorhersehbar, es passierten Dinge, die man nicht erwartet hätte. Die ganze Wendung der Geschichte hat „Der Fluch der Abendröte“ gerettet.

Fazit:

Trotz des Mittelteils finde ich „Der Fluch der Abendröte“ um einiges besser als den „Der Kuss des Morgenlichts“. Noch nicht herausragend, aber doch ausbaufähig. Würde Leah Cohn es schaffen, den Mittelteil interessanter zu gestallten, hätte ich sogar Lust die Fortsetzung zu lesen.
Noch bin ich mir unsicher, aber vielleicht werde ich ja überrascht.  

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