Monatsrückblicke, die sich auf Jahresrückblicke ausweiten

Wow, mir wird gerade bewusst, wie sehr (wie lange) ich meinen Block fast auf Eis liegen hatte. Mein letzter Monatsrückblick war von März 2016. Das ist schon bitter. Ich vermisse meinen Block, das viele Lesen und das Rezensieren, aber die Uni hat nun leider Vorrang.

Ich versuche trotzdem mal einen kleinen Rückblick (bis Mai 2017 nur vom Gelesenen):

April 2016:
Splitterherz – Bettina Belitz
Das Mädchen ohne Gesicht – Tami Hoag
Succubus Blues – Richelle Mead

Mai 2016:
Du hast mich krank gemacht – Julie Gregory

Juni 2016:
Fallen Angels 3: Der Rebell – J.R. Ward

Juli 2016:
Effortless: Einfach verliebt (Thoughless 2) – S.C. Stephens
Das Lavendelzimmer – Nina George

August 2016:
Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war – Joachim Meyerhoff
Der Menschenmacher – Cody Mc Caiden

September 2016:
Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr leid – Fredrik Backmann
Scherbenpark – Alina Bronsky

Oktober 2016:
Glück, ich sehe dich anders: Mit behinderten Kindern leben – Melanie Ahrens
Careless: Ewig verbunden (Thoughless 3) – S.C. Stephens
Herz aus Jazz – Sara Lövestam
Der goldene Käfig: Das Rätsel der Magersucht – Hilde Bruch

November 2016:
Fremd-Körper – Gesa Herbst
Der Medicus – Noah Gordon
Der Augenjäger – Sebastian Fitzek
Ich schweige für dich – Harlan Coben
Das Ikarus-Projekt: Im Zwielicht Jackie Kessler und Caitlin Kittredge
Nur dein Leben – Peter James
Touched: Der Preis der Unsterblichkeit – Corrine Jackson
Blood Lily Chronicles: Erwachen – Julie Kenner
Gefangene der Angst – Dana Kilborne
Er kommt näher – RP Gates

Dezember 2016:
Dr. Mambuses letztes Spiel – Norbert Jacques
Die Tage in Paris – Jojo Moyes

Januar 2017:
Artikel 5 – Kristen Simmons
Dein Vater, mein Feind: Der Kampf einer Mutter um ihr entführtes Kind – Louise Monaghan
Das Geheimnis von Ella und Micha – Jessica Sorensen

Februar 2017:
Die Entscheidung – Charlotte Link
Blood Lily Chronicles 2: Zerissen –  Julie Kenner
Die Puppenmacherin – Max Bentow
Breathless 2: Geheime Lust – Maya Banks
Das Sehnen der Nacht – Lara Adrian
Der Circle – Dave Eggers
Im Herzen die Sünde – Lisa Unger

März 2017:
Splitterherz: Scherbenmond – Bettina Belitz
Everlasting: Der Mann, der aus der Zeit fiel – Holly-Jane Rahlens
Edens Asche – Monika De Giorgi

April 2017:
Nightschool 2: Der den Zweifel sät – C.J. Daugherty
Alle toten fliegen hoch: Amerika – Joachim Meyerhoff

Mai 2017:
Die philosophische Hintertreppe – Wilhelm Weischedel
Wenn das Eis zerbricht – Camilla Grebe
Die Jury – John Grisham
Das Rosie-Projekt – Graeme Simsion

Wenn das Eis zerbricht habe ich bei Vorablesen gewonnen.

Rezensiert: Wenn das Eis bricht

Gekauft (Mängelexeplare):
Bitterzart – Gabrielle Zevin
Mädchen für Alles – Charlotte Roche
ShadowDwellers 2: Magnus – Jacquelyn Frank

Wenn das Eis bricht

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Grebe_CWenn_das_Eis_bricht_180385.jpg

 

Nachdem ich die Leseprobe von dem Schwedenkrimi „Wenn das Eis bricht“ gelesen und das Buch (inklusive Cover) in den Händen gehalten habe, habe ich mich total auf ein schönes, spannendes und auch schauriges Leseerlebnis gefreut.
Und wie man an den Sternen erkennen kann, hat mich die Autorin Camilla Grebe nicht enttäuscht.

Der Leser wird sofort in die Geschichte hinein katapultiert. Das Buch beginnt nämlich am mit der bestialischen Tat; zumindest mit ihrem Ergebnis – dem Fund der Leiche. Genauer ausgedrückt ist das erste was man erfährt, dass der abgetrennte Kopf einer Frau das erste „Fundstück“ ist. Er wurde so aufgestellt, dass der Finder mit betreten der Wohnung direkt in das Gesicht schaut.
Schauplatz ist die Wohnung von Jesper Orre, einem skrupellosen Geschäftsmann, der nicht aufzufinden ist.

Mit dem Fall beschäftigt sich ein Ermittlerteam rund Peter Lindgren. Da es 10 Jahre zuvor einen ähnlichen Fall gab, wird die einstige Kriminalpsychologin Hanne mit ins Boot geholt. Dass Peter und Hanne eine schwierige gemeinsame Vergangenheit haben und dass Hanne den Fall trotz einer Alzheimerdiagnose annimmt, macht das unterfangen nicht einfacher.

Das Buch untergliedert sich in drei Erzählperspektiven (Peter, Hanne und Emma), die der Leser abwechselnd durchläuft. Durch Peters und Hannes Erzählungen kriegt der Leser Einblick in die Ermittlungen und in ihre eigenen Gefühlswelten, dadurch wird nicht nur immer wieder die Spannung aufgebaut, sondern der Leser hat die Möglichkeiten, Sympathien für die beiden aufzubauen, was für mich zu einem gelungendem Leseerlebnis dazu gehört.
Emmas „Erzählung“ beginnt 2 Monate vor dem Mord und arbeitet sich zu diesem hin. Es gibt also viele Rückblenden, durch die der Leser in die Vergangenheit der Charakter eintaucht. Die Vergangenheit ist für das Verständnis wichtig, verwirrt aber auch zunehmend. Diese Verwirrung mag für manch einen nicht das Richtige sein, ich liebe es jedoch, dass dadurch bis zum Ende Spannung erzeugt wird und ich mich auf dem ein oder anderem Irrweg wiederfinde.

Von meiner Seite gibt es eine eindeutige Lese-Empfehlung für die Bücherwürmer, die gerne in schaurige Mordermittlungen eintauchen, aber auch die Ermittler näher kennen – und vielleicht sogar lieben lernen wollen.

Leseratte_5_Punkte

 

Monatsrückblick März 2016

Gelesen:
Die Unzerbrechliche – Michelle Knight
Dr. Mambuse: Der Spieler – Norbert Jacques
Fallen Angels: Der Dämon – J.R. Ward

Gekauft:
Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war – Joachim Meyerhoff
Dein Vater, mein Feind – Louise Monaghan
Scherbenpark – Alina Bronsky
Das Lavendelzimmer – Nina George
Nur dein Leben – Peter James

Ausgeliehen (Stadtbibliothek):
Stirb, mein Prinz -Tania Carver
Das Mädchen ohne Gesicht – Tami Hoag
Sie muss sterben – Susan Crawford
Schwesterherz – Felix Francis

Gefunden (an der Bushaltestelle):
Das Lavendelzimmer – Nina George

Rückblick Februar 2016

Bis auf den kurzen Novemberrückblick ist es jetzt genau ein halbes Jahr her, seitdem ich wirklich geblogt habe. Ich denke oft an den Blog und finde es sehr schade, wie sich hier alles verläuft. Aber der Grund ist ein durchaus positiver. Ich bin mittlerweile im 4. Semester und habe alle Hände voll mit den Studienarbeiten, Referaten, kleineren Arbeiten und Prüfungen zu tun.
Da muss das lesen (zumindest von nicht-Fachliteratur) leider zurück stecken. Nichts desto trotz, vermisse ich es und habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ich den Blog spätestens im Sommer wieder zum laufen kriege. Da habe ich dann Semesterferien und wenn ich alles schaffe, was ich mir vornehme und dieses Semester richtig durchacker, dann hab ich nach den Prüfungen im Juli auch wirklich frei.

Ob ich bis dahin zum Rezensieren komme, weiß ich nicht, ich möchte aber wenigstens wieder mit Monatsrückblicken starten.
Im Januar habe ich sage und schreibe 0 Bücher gelesen, da Prüfungen waren und ich mir das einfach nicht erlauben konnte.
Daher starte ich jetzt auch mit dem Februarrückblick.

Gelesen:
Elfenblick – Kathrin Lankers
Er ist wieder da – Timur Vermes
Die Suppenkasperin – Andrea Graf
Schneewitchen muss sterben – Nele Neuhaus

Gekauft: (Sammelbestellung bei Arvelle)
Meridian: Dunkle Umarmung – Amber Kizer
Erwachen: Blood Lily Chronicles
Jetzt – Morris Gleitzman
Die Erbin der Welt – N.K. Jemisin
Dark Mission: Fegefeuer – Karina Cooper
Geküsst – P.C. Cast
Dhampir: Halbblut – Barb & J.C. Hendee
Shadow Guard: So still die Nacht – Kim Lenox
Succubus Blues: Komm ihr nicht zu nah – Richelle Mead
Succubus on Top: Ihr Kuss ist tödlich – Richelle Mead
Succubus Dreams: Verlangen ist ihre schärfste Waffe – Richelle Mead
Succubus Heat: Heißer wird’s nicht – Richelle Mead

Zertrennlich – Saskia Sarginson

Zertrennlich

Inhalt:
„Ein flirrender Sommer an Englands Ostküste. Die Zwillingsschwestern Viola und Isolte sind durch duftende Kiefernwälder gestreift, haben auf nebelüberfluteten Lichtungen längst vergessene Sagengestalten beschworen und den scharfen, salzigen Wind des Meeres geatmet. Doch nun, fünfzehn Jahre später, scheinen die beiden nichts mehr gemein zu haben. Während Isolte sich mit verzweifelter Lebensfreude der Welt entgegenwirft, hungert Viola sich in den sicheren Tod. Während eine der Schwestern sich verbissen an ihre Ziele und Pläne klammert, wünscht die andere nichts sehnlicher, als sich aufzulösen und ihrer Vergangenheit zu entkommen.
Welcher unaussprechliche Schrecken ist geschehen in jenem Sommer, als alles möglich schien und der das Erwachsenwerden zweier Zwillingsschwestern so unerbittlich bestimmt?“

Die eineiigen Zwillinge Isolte und Viola wachsen mit ihrer Hippiemutter inmitten der Natur als Selbstversorger auf. Die beiden Mädchen sind unzertrennbar, sie haben sich selbst und das scheint ihnen zu genügen, bis sie Michael und John, ebenfalls Zwillinge, kennen lernen. Die vier verbringen soviel Zeit sie können, im Wald, miteinander. Die Anfangs unbekümmerte Freundschaft wird immer schwieriger.
Ihre Mutter, die sich sonst um nichts gekümmert hat uns sich in den Alkohol flüchtete, lernt plötzlich einen Mann kennen, der ihr Leben auf den Kopf krempelt. Plötzlich müssen sich Viola und Isolte umschauen und können nicht mehr so unbekümmert wie vorher sein. Ausserdem haben sie jetzt immer öfters die kleine Tochter dieses Mannes am Hals, was ihnen gar nicht passt. Sie wollen ihr altes Leben zurück. Das Leben, indem sie ihrer Mutter genügten, in dem sie nur sie drei waren.
An diesem Gedanken halten sie fest, bis eines Abend ein Unglück passiert, dass die beiden meilenweit voneinander trennt.
Jahre später liegt die schwer untergewichtige und lebensmüde Viola in einem psychiatrischen Krankenhaus, während die lebenshungrige Isolte als erfolgreiche Modejournalistin arbeitet.
Doch auch ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie ihren Job verliert.
Infolgedessen beginnt eine Reise zu den Wurzeln ihrer Kindheit. 

Meine Meinung:
Eine Urlaubslektüre die ich an einem halben Tag gelesen habe. Sonne, Strand und ein Bucht, dass sich flüssig lesen lässt.
Violas und Isoltes Leben wird in zwei verschiedenen Zeiten erzählt. Es kommen immer wieder lange Vergangenheitsrückblenden, die so nach und nach kleinerer „Aha-momente“ verschaffen.
Isolte und Viola hatte weißgott keinen einfachen Lebensstart und doch haben sie sich zusammen eine wunderbare Kindheit geschaffen. Davon ist in der Gegenwart leider nicht mehr viel übrig und die beiden Zwillinge entfernen sich immer mehr.
Ich muss sagen, dass ich zu Viola keine Verbindung aufbauen konnte oder wollte. Dieses Aufgeben hat mich einfach nur sauer gemacht.
Viel lieber habe ich die lebensfrohe Isolte begleitet. Bei ihr konnte ich Kummer und Sorgen viel besser nachempfinden. Das Leben hat mir einfach besser gefallen als das Aufgeben.
Erst gegen Ende konnte ich mich auch für Viola erwärmen.
Eine schwierige Thematik in einem Jugendbuch verpackt.
Ich kann gar nicht recht sagen wieso, aber es war „schön“ zu lesen, mehr aber auch nicht.

Fazit:
Ganz nett, mehr aber auch leider nicht

Leseratte_3_Punkte

Jäger der Nacht – Nalini Singh

Inhalt:
Die junge Faith NightStar wird von dunklen Visionen voller Blut und Tod heimgesucht, die ihr große Angst machen. Denn Faith ist eine V-Mediale, die die Fähigkeit besitzt, die Zukunft vorherzusehen. Werden ihre Visionen womöglich schon bald Wirklichkeit? Da begegnet ihr der gut aussehende Gestaltwandler Vaughn D’Angelo, der ungeahnte Gefühle in ihr erweckt. Vaughn kann die Gestalt eines Jaguars annehmen, und seine animalische Seele fühlt sich unwiderstehlich zu Faith hingezogen. Doch wie kann er sich ihr nähern, wenn Faith schon bei dem Gedanken an die Leidenschaft, die er in ihr entfesseln könnte, an den Rand des Wahnsinns gerät?

Die V-Mediale Faith hat ganz besondere Fähigkeiten. Sie trifft annähernd exakte wirtschaftliche Vorhersagen, die der NightStar Clan sehr gewinnbringend einsätzen kann. Deshalb ist sie für den Rat von großer Bedeutsamkeit. Es passiert jedoch immer öfter, dass sie auch gwaltsame, dunkle Dinge sieht, die die vorherschende Gefühlslosigkeit einer Medialen zu zerstören drohen . Faith hat Angst, dass sie verrückt wird und dem Rat ausgeliefert ist. Dieser würde sie einer Gehirnwäsche unterziehen und alles, was sie ausmacht zerstören.
Sie macht sich auf die Suche nach Sarah Duncan, die dem Medialnetz vor einiger Zeit entkommen konnte und nun an der Seite des Anführers Lucas mit den Dark River Leoparden zusammen lebt. Wenn ihr einer helfen kann, dann sie.
Während ihrer Suche trifft sie auf Vaughn, ein Gestaltwandler und Mitglied der Dark River Leoparden, der ihr anfangs schmerzlich bewusst macht, dass sie Gefühle – Angst – hat. Auch das dürfte nicht sein und lässt sie an den Wahrheiten des Rats zweifeln. Sie ist hin und hergerissen und muss sich zwischen zwei „Welten“ entscheiden.
Vaughn spielt dabei keine kleine Rolle.

Meine Meinung:
In „Leopardenblut“ durfte ich Sarah aus dem Weg des fesselnden, gefühlskalten Medialnetzes in die warmen Arme des Leopardenanführes Lucas und seines Rudels fliehen sehen. Von Nalini Singhs eigener Welt, die aus zwei kompett gegensätzlichen „Rassen“ besteht und die knisternde, warme Liebesgeschichte einer eigentlich Gefühlskalten Medialen und Lucas hat mich total in ihren Bann gezogen.
Diese Entdeckungsreise bleibt einem in einem Folgeband dann doch leider verwehrt. Fand man im ersten Band noch alles neu und spannend, ist es im zweiten Band eben gegeben. Der anfängliche Zauber bleibt also aus. Trotzdem musste ich „Jäger der Nacht“ verschlingen. Auch Vaughn und Faith habe ich gerne kennen und lieben gelernt.
Ich mag Nalini Singhs Erzählstil und die Protagonisten, die sie einen entdecken lässt.
Schade finde ich allerdings, dass man von dem Rest des Clans, insbesondere der Leopardenfamilie, so wenig gelesen hat.

Fazit:
Weiterlesen!
Leseratte_5_Punkte